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6. April 2009
Fassadenwettbewerb maxCologne
HPP Architekten gewinnen Fassadenwettbewerb maxCologne Köln

Das ehemalige Lufthansa-Hochhaus am Deutzer Rheinufer erhält ein neues Erscheinungsbild.  Der Entwurf des Kölner HPP Büros unter Verantwortung des Partners Remigiusz Otrzonsek setzte sich Ende März in dem von HOCHTIEF ausgelobten einphasigen Verfahren unter sieben Vorschlägen durch. Die Aufgabe bestand in der Schaffung eines zeitgemäßen Erscheinungsbildes für das aus den 1970er Jahren stammende Lufthansa-Hochhaus am Deutzer Rheinufer.

Der Entwurf für die neue Gebäudehülle würdigt die besondere städtebauliche Lage. Das Bauwerk liegt am rechten Rheinufer, neben den Kölner Rheinhallen und dem Areal des Landschaftsverbands Rheinland. Mit dem Ziel, das aus Hochhaus und Riegel bestehende Ensemble zu beruhigen und damit der Rheinpromenade ein architektonisch zeitloses Erscheinungsbild zu verleihen, werden der terrassenförmige Riegel und das Hochhaus durch eine die beiden Bauteile überspannende Glasfassade zusammengefügt. In der Begründung des Preisgerichts unter Vorsitz von Prof. Wolfgang Döring heißt es dazu: „Der Entwurf schafft es, den Baukörper insgesamt zu verklaren und dennoch seine Einheit zu belassen.“ Nach der Sanierung und dem kompletten Umbau der Kölner Rheinhallen ist das maxCologne bereits das zweite bedeutende Projekt für HPP am Deutzer Ufer. Erneut geht es in dieser Bauaufgabe um die Schaffung eines spannungsvollen Dialogs zwischen Alt und Neu. Mit ihrem zeitlosen und auf Effekte verzichtenden Fassadenentwurf für das maxCologne erhalten die Architekten somit die einmalige Chance und große Verantwortung, das Stadtbild der rechten Rheinseite nachhaltig zu prägen.

go