


Im Leipziger Stadtteil Möckern werden vom Deutschen Rechenzentrum die Datensätze der gesetzlich Rentenversicherten aus vier Bundesländern zentral verwaltet. Bei der Planung und Realisierung des Erweiterungsbaus mussten daher bis zur Übergabe hohe Sicherheitsansprüche des Bauherrn berücksichtigt werden. Der Entwurf verknüpft den Neubau mit dem Bestand sinnvoll und ergänzt Büroflächen sowie einen streng gesicherten EDV-Bereich. Der Wunsch nach Ablesbarkeit der überwiegend unsichtbaren Arbeitsabläufe begründet das gestalterische Grundmotiv: Die Durchdringung der Baukörper wird durch die Verlängerung der Druck- und Poststraße aus dem bestehenden Gebäude in den neuen Flachbau eingeleitet. Diese Verbindung nimmt auch den zentralen Eingang mit Foyer auf, das als Sicherheitsschleuse dient.