







In Mönchengladbach, in einem innerstädtischen Mischgebiet am Fuß des Abteibergs, entstand ein transparenter Verwaltungsbau mit außergewöhn-
licher Arbeits- und Aufenthaltsqualität. Die neue Deutschlandzentrale der Banco Santander bietet seit Frühjahr 2007 einen Arbeitsplatz für 1 200 Mitarbeiter, die aus verschiedenen Standorten in Mönchengladbach zusammengeführt wurden.
Das Wohlbefinden der Mitarbeiter stand von Beginn an im Zentrum der architek-
tonischen Überlegungen. Mit dem Neubau wollte die Bank die Voraussetzungen schaffen, mit denen sich ihr Veränderungsprozess »New Work« umsetzen lässt: das Konzept trägt den Erkenntnissen Rechnung, dass in einer zunehmend automatisierten und vernetzten Arbeitswelt Kreativität zum Rohstoff einer Gesellschaft wird. Vor diesem Hintergrund lautete die Aufgabe für den Architektenwettbewerb, innovationsfördernde Arbeitsformen sowie flächen-
wirtschaftliche und flexible Raumkonzepte zu entwickeln, welche den internen Informationsfluss unterstützen. Daher leitete sich die Entwurfsidee aus der inneren Organisation einer teamorientierten, kommunikativen Arbeitswelt ab. Offenheit, Transparenz und Flexibilität sollten zudem die Arbeitsabläufe bestmöglich unterstützen und den Informationsaustausch fördern.
Zum Ausdruck kommen diese Leitgedanken in einem mäanderförmigen, gläsernen Baukörper, der in seiner Längsachse durch vier Glasatrien gegliedert ist. Die offenen, durchgrünten Höfe sowie Rücksprünge aus der Bauflucht führen zu einer spannungsreichen Straßengestaltung, der Straßenraum wird aufgelockert und erweitert.