





Architektur im Spannungsfeld zwischen Historie und Zeitgeist: ein neues Justizzentrum errichtet im Kontext zweier denkmalgeschützter Gerichtsbauten auf der sogenannten Gerichtsinsel in der Wupper. Der Entwurf trägt sowohl
dem städtebaulich herausragenden Stellenwert dieses Ortes Rechnung als auch der Entwicklung der Justizbehörde zu einer bürgernahen, transparenten Institution.
Der Abriss der Vorgängerbebauung - ein Aluminiumhochhaus aus den Sechzigerjahren - ermöglichte die Neudefinition des Gebäudeensembles auf der Gerichtsinsel. Aufgrund seiner besonderen Lage und in Analogie zu be-
stehenden Wuppertaler Stadtstrukturen wurde dem neuen Justizzentrum ein Identität stiftender Platz vorgelagert. Dieser wird von drei Seiten durch das historische Landgericht, das Amtsgericht und den Neubau eingefasst. Die
vierte Seite wird durch das Hartmannufer, den Fluss sowie die Schwebebahn- trasse definiert.
Das Justizzentrum gliedert sich in drei Bereiche, den 6-geschossigen Neubau mit seinem zentralen Zugangsgebäude sowie die beiden Bestandsbauten. Der Neubau führt den Duktus der historischen Gerichtsgebäude als massives Bau-
werk mit Lochfassade fort und bildet in seiner Proportionalität und Materialität den Abschluss des Gebäudeensembles auf der Gerichtsinsel. Zugleich öffnet
er sich durch seinen doppelgeschossig verglasten Sockel in den Stadtraum.
Bundesministerium der Finanzen
Büro- und Geschäftsgebäude Habsburgerring
Büro- und Geschäftshaus Ohligsmühle
Hauptverwaltung Provinzial Versicherungen
Henkel Asia-Pacific and China Headquarters
Multifunctional Complex Krasnogorie-City
Neubau Betriebsgebäude Stadtwerke Leipzig
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Ordenszentrale Johanniterorden
Verwaltungsgebäude Wayss & Freytag