Der Entwurf knüpft an die Identität von Goldbeck an. Das Hochhaus mit rund 9.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche wird überwiegend in bewährter systematisierter Bauweise realisiert, die mit Sonderbereichen kombiniert werden.
Mit seinen knapp 50 Metern Höhe setzt das Hochhaus einen markanten Akzent im Stadtbild. Das Gebäude definiert einen neuen Auftakt im Norden des Campus, gegenüber der bestehenden Systemhalle. Die quadratische Gebäudekontur nimmt dabei Bezug auf das Goldbeck-Haus von 1974. Das großzügig verglaste, zweigeschossigen Foyer verbindet den bestehenden Firmen-Campus mit dem Entwurf als vertikale Campus-Erweiterung.
Das Hochhaus ist in dreigeschossige Cluster gegliedert. Offene Treppen in den Gebäudeecken schaffen kurze Wege und fördern den Austausch zwischen den Ebenen. Aus diesen vertikalen Verbindungen entsteht eine räumliche Folge von Kommunikationsbereichen, die sich wie eine Spirale durch das Gebäude zieht und auch in der Fassade sichtbar wird. Die Fassade besteht aus dreidimensional gekanteten Aluminiumelementen, die eine spannungsvolle Erscheinung erzeugen – ein Aspekt, den die Jury besonders hervorgehoben hat. Auf den Bürogeschossen sind unterschiedliche Arbeitsmodelle möglich, vom Activity-Based-Working bis zu Bereichen für die Geschäftsleitung und auch die Nutzung für Boardinghouse-Einheiten. Über den zwölf Vollgeschossen liegt eine Sky Lounge mit einer windgeschützten Dachterrasse, die Ausblicke über den Goldbeck-Campus, sowie Bielefeld und Ummeln bietet.
Artikel in der Neuen Westfälischen.
Visualisierung: © MOKA-Studio | Foto: © Ulrich Hartung GmbH



