HPP Architekten zeichnen für die architektonische Planung der Bühnen Köln verantwortlich, vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung. Planung und Umsetzung wurden gemeinsam mit theapro und BRB Lindlar im Auftrag der Bühnen der Stadt Köln realisiert.
Zwischen Bewahren und Weiterdenken: die architektonische Aufgabe
Das Ensemble am Offenbachplatz, Ende der 1950er- und Anfang der 1960er-Jahre nach Plänen von Wilhelm Riphahn errichtet, wurde bautechnisch, bauphysikalisch und brandschutztechnisch generalsaniert. Ziel der Sanierung war es, die architektonische Qualität und Identität dieses bedeutenden Kulturdenkmals zu bewahren und zugleich die Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Kulturbetrieb zu schaffen.
Im Zuge der umfassenden Erneuerung wurde das Ensemble, ursprünglich aus Opernhaus, Schauspielhaus und den Opernterrassen bestehend, um zwei zusätzliche Spielstätten erweitert: Unter dem Dirk-Bach-Platz entstand eine Kinderoper als eigenständiger, barock inspirierter runder Saalkörper. Das „Kleine Haus des Schauspiels“ bietet eine neue Studiobühne mit variabler Topografie und absenkbarer Spielfläche. Auch Offenbachplatz und Dirk-Bach-Platz wurden denkmalgerecht aufgewertet.
„Nun steht die Architektur wieder im Dienst dessen, wofür sie geschaffen wurde: als Ort für Oper und Theater, für Begegnung und Kultur – mitten in der Kölner Innenstadt“, sagt Remigiusz Otrzonsek, verantwortlicher Gesellschafter von HPP Architekten.










