
WSW Zentrale Wuppertal

Vernetzter Arbeitsort am Stadteingang
Am Übergang zum Barmer Zentrum ist eine prägnante Unternehmenszentrale entstanden, die diesen Ort neu definiert. Der Baukörper formuliert eine klare Adresse und stärkt die Wahrnehmung der Wuppertaler Stadtwerke im Stadtraum. Die Architektur entwickelt sich aus der Idee, Übergänge zu schaffen und vorhandene Strukturen miteinander zu verbinden.
Effizienter Systembau mit individualisierter Fassadendynamik
Klar ablesbare Gliederung aus massivem Sockel und leich-ter Lochfassade der Obergeschosse
Grünes Zentrum mit innenliegendem Hof als sozialer Mittelpunk
Offene Arbeitswelten mit flexibler Bürostruktur für rund 450 Mitarbeitende
In einem baulich vielschichtigen Kontext setzt der kompakte, trapezförmige Baukörper klare Raumkanten. Gleichzeitig entsteht durch den Rücksprung des Gebäudes im Bereich des Haupteinganges ein attraktiver adressbildender Stadtraum. Ein durchgängiges System aus Wegen, Blickbeziehungen und Aufenthaltsorten vermittelt zwischen Stadt, Arbeitswelten und Betriebsgelände. Die neue Zentrale fungiert damit als integrativer Baustein im städtischen Gefüge.
Zentraler Bestandteil des Entwurfs ist der begrünte Innenhof, der als verbindendes Element alle Ebenen visuell und funktional miteinander verknüpft. Über eine terrassenartige Abfolge aus Treppen, Sitzstufen und Grünflächen entsteht ein räumliches Kontinuum, das Bewegung, Aufenthalt und Austausch gleichermaßen ermöglicht. Vorplatz, Innenhof und angrenzende Freiflächen greifen ineinander und bilden ein zusammenhängendes Gefüge.
Der Baukörper ist in ein massives Sockelgeschoss und vier darüberliegende Obergeschosse mit rhythmisierter Lochfassade gegliedert. Innerhalb des standardisierten Systembaus wurde so nach den Entwürfen von HPP eine individuelle Gebäudedynamik geschaffen. Während das Sockelgeschoss öffentliche und gemeinschaftliche Funktionen wie Foyer, Konferenzbereiche und Gastronomie aufnimmt, entwickeln sich darüber offene und flexibel nutzbare Büroflächen. Diese klare Ordnung macht Nutzung und Struktur nach außen ablesbar und schafft eine nachvollziehbare räumliche Orientierung.
Die Bürogeschosse sind ringförmig organisiert und ermöglichen vielfältige Arbeitsformen. Arbeitsplätze orientieren sich zur Fassade, während kommunikative Zonen und Rückzugsorte im Inneren liegen. Loggien und Ausblicke ins Tal verstärken die Beziehung zwischen Innenraum und Umgebung und unterstützen eine Arbeitsumgebung, die Austausch und Konzentration gleichermaßen fördert.
- Projekt
- WSW Zentrale
- Ort
- Wuppertal
- Auftraggeber
- GOLDBECK Public Partner / Wuppertaler Stadtwerke GmbH
- BGF
- 14.440 m²
- Fertigstellung
- 2023
- Nutzung
- Büro, Konferenz, Betriebsrestaurant, Gastronomie





