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Moderner Klassiker

in neuem Gewand

Revitalisierung Finnlandhaus

Bauherr Revitalisierung: Dieter Becken / Standort: Hamburg
BGF: 8.266 m² / Baujahr: 1966 / Fertigstellung Revitalisierung: 2017
Green Building: DGNB Gold

Leistung: Revitalisierung

Entworfen von den HPP-Gründern Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg, entstand 1966 in Hamburg das Finnlandhaus. Als erstes Gebäude in Deutschland, das die innovative Hängekonstruktion nutzt, betrat es zur Fertigstellung architektonisches Neuland und gehört seit 2002 zu den Denkmälern der Stadt. Im Zuge einer Revitalisierung hauchten wir diesem Klassiker ein neues Leben ein.

Einzigartige Konstruktion
Die Architekten Hentrich und Petschnigg bedienten sich für die Konstruktion des Gebäudes einer neuartigen Bauweise, um Abmessungen zu ermöglichen, die durch baurechtliche Einschränkungen anders nicht ereichbar gewesen wären: Jedes Geschoss ist am tragenden Kern im Zentrum aufgehängt und überragt das Erdgeschoss.

Das Erdgeschoss bildet ein verglaster Pavillon mit 370m² flexibel nutzbarer Fläche.

Stilgerechte Erneuerung
War es bei seiner Fertigstellung eines der innovativsten Gebäude Deutschlands, wurde das Finnlandhaus zum Beginn der Revitalisierung den Ansprüchen an moderne Bürogebäude nicht mehr gerecht. Das Ziel war es also, das Gebäude in einen zeitgemäßen Zustand zu versetzen und auf die nächsten 50 Jahre vorzubereiten, ohne dabei seinen Charakter zu opfern.

Die Herausforderung: Identität bewahren, aber in heutiger Qualität ausführen
Denkmalschutz, die Hängekonstruktion, eine filigrane Fassade, hochwertigste Ausbauten der Nachkriegsmoderne und eine extrem kompakte Bauweise stellten bedeutende Herausforderungen dar. Viele individuelle Lösungen abseits von Standards und Trends waren notwendig, um moderne Anforderungen an Brandschutz, Schallschutz, Statik und Raumklima zu erfüllen, die beim Neubau noch keine Rolle spielten.

Unser Fassadenkonzept: Äußere Werte erhalten, innere Werte optimieren
Nach dem Rückbau auf den Gebäudekern und dessen Sanierung erfolgte die denkmalgerechte Erneuerung der Fassade. Die Proportionen der äußeren Schicht folgen dem Vorbild zentimetergenau. Der Aufbau der Innenfassade orientiert sich ebenfalls nah am Original, wurde jedoch mit Hinblick auf eine bessere Belüftung erweitert.

Finnlandhaus Hamburg

Großzügiges Foyer
Der verglaste Pavillon im Erdgeschoss, der den Eingangsbereich des Gebäudes bildet, wurde abgetragen und mit einer neuen Stahlkonstruktion und Verglasung neu aufgebaut. Formgebung und Oberflächen sind jedoch mit dem Neubau identisch. Der Pavillon wird nun großzügig als Foyer genutzt.

Innenaufnahme Finnlandhaus Hamburg
Innenaufnahme Finnlandhaus Hamburg

Innenräume
Auch bei Foyers, Treppenhäusern und Aufzugsportalen wurde auf die Nähe zum Original geachtet. Ursprünglich verbaute Materialien wie Naturstein und Marmor wurden nach historischem Vorbild wiederhergestellt. Aufzüge wurden behindertengerecht erneuert und in moderner Weise mit Weißglas verkleidet.

Innenaufnahme Finnlandhaus Hamburg

Um der neuen Nutzung durch verschiedene Mieter (Multi-Tenant) gerecht zu werden, bieten die Geschosse nun Platz für zwei separate Büroeinheiten. Um die Raumhöhe zu maximieren, wurde ein Belüftungs- und Beleuchtungskonzept entwickelt, das vorhandene Freiräume optimal ausnutzt. Ein neues schallschutzgerechtes Doppelbodensystem erlaubt den Anschluss der Arbeitsplätze über den Fußboden.

Fit für die Zukunft
Das Ergebnis der Revitalisierung ist ein modernes Bürogebäude im Kleid eines Klassikers. Optisch kaum von seiner ersten Iteration zu unterscheiden, scheint das Finnlandhaus doch wie neu. Nachhaltiger, sicherer und ausgerüstet für zeitgemäßes Arbeiten ist es bereit für ein zweites Leben.

Die Erfolgsfaktoren: Teamwork und Leidenschaft
Maßgeblich verantwortlich für das erfolgreiche Ergebnis war die enge Abstimmung mit Bauherren, Fachplanern, Firmen, dem Denkmal- und Stadtplanungsamt über Ideen, bauliche Möglichkeiten, Wirtschaftlichkeit und Gestaltung, die alle Beteiligten mit großem Engagement geführt haben. 

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