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Ein Pilotprojekt für

die zukunftsfähige Stadt

The Cradle

Bauherr: INTERBODEN | Standort: Düsseldorf | BGF: 5.200 m² |
Fertigstellung: 2021 | Auszeichnungen: MIPIM/The Architectural Review Future Project Award 2018, ICONIC AWARD: Innovative Architecture 2018

Leistung: Architektur

Städte als Wirtschaftsmotor

Nach einer Studie der OECD tragen Städte und Metropolregionen den Großteil der wirtschaftlichen Leistung ihrer jeweiligen Länder. Damit einher geht ein ebenso immenser Material- und Energiebedarf, wodurch gerade den Städten eine enorme Verantwortung zukommt.

Der Bausektor ist international für ca. 50% des Ressourcenverbrauchs und ca. 40% des Energieverbrauchs verantwortlich.

Ressourcenschonendes Bauen
Eine zukunftsfähige Stadt hat einen geringen Energieverbrauch, nutzt Räume nachhaltig und produziert eine möglichst geringe Menge von nicht wieder verwertbaren Materialien. Wie kann Architektur für das neue, urbane Planen und Bauen aussehen? Was kann sie bereits vor und nach ihrer Nutzung für die Stadt leisten?

Mit dem Projekt ‚The Cradle‘ bauen wir Zukunft

Inspiriert vom Cradle to Cradle ® - Gedanken, zeigt der von uns entworfene Holzhybridbau »The Cradle« in Düsseldorf wie Architektur die zukunftsfähige Stadt möglich macht.

Das Gebäude als Teil der "Circular Economy"

Gebäude als Teil der „Circular Economy“ zu verstehen und Materialien und Produkte nach ihrer Wiederverwertbarkeit auszuwählen, liegt unserem Konzept als Leitgedanke zu Grunde. Entlang der Wertschöpfungskette werden zirkuläre Lösungen angestrebt und damit Werte erhalten, aber auch neu geschöpft. Die neuartige Bauweise ist eine Herausforderung – eine, deren Bewältigung sich lohnt.

"Der Medienhafen als Leuchtturm der Innovation."

Cornelia Zuschke, Planungsdezernetin Stadt Düsseldorf

"Wir leisten hier Entwicklungsarbeit und können dabei an herausragender Stelle in Düsseldorf einen Impuls setzen", sagt Gerhard Feldmeyer, Senior Partner von HPP. THE CRADLE ist in vielerlei Hinsicht ein Pilotprojekt – es probiert neue, innovative Lösungen aus, um Grundlagen für zukünftige Standards zu entwickeln.

Mehrwert für Mensch, Umwelt und Quartier

»The Cradle« schafft einen Mehrwert sowohl für den Menschen als Nutzer, die Umwelt durch Re- und Upcycling als auch auf die Umgebung des Gebäudes durch ihre Aufwertung. Dem Nutzer wird zum Beispiel durch schadstofffreie Materialien eine gesunde und angenehme Arbeitsatmosphäre geboten. Gleichzeitig wird für Gebäudenutzer und Quartiersanlieger ein neues Angebot etabliert: Der integrierte „Mobility-Hub“ stellt zum Beispiel Car- und Bike-Sharing Angebote zur Verfügung.

Im Detail

Das innovative Holztragwerk entstand in integraler Zusammenarbeit mit den Tragwerksplanern Knippers Helbig und den Energieplanern von Transsolar. Die Fassade übernimmt Tragwerks- und Verschattungsfunktion sowie das natürliche Lüftungskonzept und bildet Loggien mit Blick auf das Wasser. Je nach Himmelsrichtung und städtebaulichem Kontext bildet sich die außenliegende Konstruktion unterschiedlich tief und ausgerichtet aus: Als effektiver, breiter Sonnenschutz oder mit reduzierter Tiefe. 

Neben der klimafreundlichen Bauweise ist das Mobilitätskonzept des Gebäudes richtungsweisend: Im Erdgeschoss wird eine Service-Stelle für Mobilität, ein sogenannter „Mobility-Hub“ etabliert. Hier wird den Gebäudenutzern sowie Quartiersanliegern ein primär auf E-Mobilität ausgerichtetes Angebot mit Ladestationen oder Car- und Bikesharing- Angeboten zur Verfügung stehen. Über das Quartiersnetzwerk, die Service-App Animus® werden Services und Informationen kommuniziert.  

Im Sinne der Circular Economy werden Bauelemente reversibel verbunden, sodass sie nach Gebrauch wiederverwertet werden können. Zusätzlich werden gesunde und vollständig recyclebare Bauprodukte verwendet oder gar beim Hersteller für ihre Lebensdauer geleast – THE CRADLE wird damit zum Materialdepot. Der „Material Passport“ verzeichnet alle verwendeten Materialien, was präzise Informationen über das verfügbare Depot sowie für einen späteren Rückbau liefert. 

The Cradle setzt sich den Anspruch, die Dinge besser zu machen, als sie ‘weniger schlecht’ zu machen und für Mensch und Umwelt einen positiven Fußabdruck generieren. In diesem Sinne ist zum einen die entwurfliche Grundhaltung, einen Holzhybridbau zu planen, zu verstehen: Holz speichert CO2 und verbessert den CO2 Footprint des Projekts damit von Beginn an. Weiter wird dem Nutzer eine gesunde und angenehme Arbeitsatmosphäre geboten, was unter anderem durch schadstofffreie Materialien geschieht. Die Luft der Umgebung wird durch Dachbegrünung verbessert und die Umwelt durch Regen- und Grauwassernutzung entlastet.

Visualisierung The Cradle Düsseldorf

„Das Solitärgebäude mit rund 5.200 qm Nutzfläche sowie 600 qm Fläche für gastronomische Nutzungen in direkter Wasserlage wird den Hafen bereichern“
Carsten Böll, INTERBODEN

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