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Revitalisierung und energetische Sanierung einer Ikone der Corporate Architecture

TÜV Rheinland

Bauherr: TÜV Rheinland / Standort: Köln / BGF: 42 500 m² / Baujahr: 1974 / Fertigstellung Revitalisierung: 2017 / Green Building: DGNB Gold und LEED Gold

Leistungen: Architektur, Revitalisierung, Generalplanung

 

Mit 109 Metern Höhe ist das TÜV Rheinland Hochhaus am Grauen Stein eines der höchsten Gebäude in Köln und prägt seit über 40 Jahren das Erscheinungsbild der Stadt und des Unternehmens. 1974 von der ersten HPP-Generation (HPP Hentrich-Petschnigg & Partner KG) erbaut, wurde das Ensemble nun von der vierten HPP-Generation (HPP Architekten) vollständig energetisch saniert. 

„Ziel war es, die Fassade im Zuge der Modernisierung möglichst nah am originalen Erscheinungsbild wiederentstehen zu lassen.“

Remigiusz Otrzonsek, Senior Partner HPP

Die einprägsame Form des TÜV Hochhauses wird durch die vier unter 45 Grad abgewinkelten Büroscheiben bestimmt, die sich in gestaffelter Höhenentwicklung an den zentralen, 109 m hohen Erschließungs- und Versorgungskern anlehnen. 
Die Scheiben von 16, 19 und 23 Geschossen erheben sich mit dem Abstand eines Luftgeschosses über den Flachbau im Erdgeschoss mit Empfang, Konferenz- und Kantinenbereich. Sie ruhen auf einer Abfangkonstruktion, die die Lasten zusammenfasst und über wenige Stützen weiterleitet. 

Die Hochhaus-Scheiben erheben sich mit dem Abstand eines Luftgeschosses über dem ausgedehnten erdgeschossigen Flachbau mit Empfang, Konferenz- und Kantinenbereich. 

Qualitätsarbeit für ein Prüf- und Zertifizierungsunternehmen
Entsprechend den Anforderungen an ein zeitgemäßes Bürogebäude und vor allem im Sinne der Corporate Identity eines Unternehmens, das Qualität und Sicherheit prüft und zertifiziert, wurden Hochhaus und Flachbau energetisch, brandschutztechnisch und baulich saniert. 

Im Jahr 2015 wurde mit den Arbeiten begonnen, die teilweise während des laufenden Betriebs stattfanden. 

Die umfangreichen Baumaßnahmen orientierten sich am Originalzustand des Bestands.

Fassade

Die erneuerte Fassade wurde als Doppelfassade mit öffenbaren Flügeln ausgeführt. Dank der zusätzlichen, äußeren Prallscheibe können die Mitarbeiter je nach Bedarf selbst die Fenster öffnen. Das war vorher nicht möglich und verbessert den Gebäude-Komfort wesentlich. Während hohe Windgeschwindigkeiten durch die Ebene der Prallscheiben gebremst werden, gelangt Frischluft durch integrierte Zu- und Abluftschlitze in die Räume. 
Der Schutz dieser zweiten Schale und das Einsetzen hochwertig gedämmter Fenster erfüllen den heute geforderten Wärmeschutz. 

Links: Außenfassade — rechts: Deckendetail innen

Behutsame Überarbeitung nah am Original
Die zeitlose Optik der Glas-Aluminium-Fassade sowie die Bekleidung des Kerngebäudes mit Betonfertigteilen wurden dabei weitgehend originalgetreu wiederhergestellt. 
 

Arbeitswelten

Insgesamt bieten sich den Mitarbeitern des TÜV Rheinlands im Hochhaus über 19.000 m² modernisierte Büroräume mit ca. 800 Arbeitsplätzen. Der Anspruch des Bauherren war es, den Konzern und damit die Arbeitsweise der Mitarbeiter zu öffnen und deren Komfort zu verbessern. So wurden beispielsweise die neuen Arbeitswelten in größere Einheiten zusammengefasst und somit flexibler.

Links: Historische Ansicht des Konferenzraums im 18. Obergeschoss
Rechts: Möglichst originalgetreue Sanierung und moderne Neugestaltung

"Durch die energetische Sanierung konnte ein um 30 Prozent verringerter Energie-Verbrauch erreicht werden."

Energetische Sanierung

Eine neue Fassade aus Metallelementen mit 3fach-Verglasung, innenliegendem Sonnenschutz und einer äußeren Prallscheibe bewirken bis zu einem Drittel Energieeinsparung im Vergleich zum vorherigen Zustand.
Energetisch versorgt werden Hochhaus und gesamter Campus von einer unterirdisch geplanten Zentrale auf dem Areal. Innerhalb der Räumlichkeiten erfolgen Heizung und Kühlung mittels neuer Heiz-/ Kühldecken als Metallrasterdecken. 

Insgesamt werden durch das neue Energiekonzept 30 Prozent Primärenergie eingespart, der CO2-Ausstoß wird um mehr als 30 Prozent reduziert. Das sanierte TÜV Hochhaus wurde bei LEED und DGNB mit der Kategorie Gold zertifiziert. 

Das von Drees & Sommer gemeinsam mit der Geschäftsführung der TÜV Rheinland Immobiliengesellschaft mbH & Co. KG entwickelte, innovative Energiekonzept erhöht die Gesamtwirtschaftlichkeit des TÜV-Ensembles und macht es zusammen mit der umfassenden Sanierung durch HPP in „neuem, alten Gewand“ gestalterisch und ökonomisch bereit für die Zukunft.
Das Konzept ist modular realisiert und für die Zukunft anpassungsfähig gestaltet. 

Lobby TÜV Rheinland Köln

„Die umfassende Sanierung des Gebäude-Ensembles lässt es neu erstrahlen und macht es ökonomisch und gestalterisch fit für die Zukunft.“

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