Letzte Seite Download Suche
Innenaufnahme einer größeren Gruppe bei einer Veranstaltung, umgeben von Präsentationsflächen, Deckenelementen und offenem Raumkonzept.

Erweiterung des C2C LAB Berlin: Erster nach Cradle to Cradle-Kriterien sanierter DDR‑Plattenbau

In Berlin wurde die Erweiterung des C2C LAB mit rund 200 Gästen aus Politik, Baupraxis, Planung und Wissenschaft eröffnet.

Das Team des HPP-Standorts Berlin hatte die Baumaßnahme planerisch bis zur Einreichung des Bauantrags unterstützt, in enger Zusammenarbeit mit C2C NGO. Zur Erweiterung wurden zusätzliche Flächen im bestehenden Plattenbau von der Gewobag angemietet und durch C2C NGO ausgebaut. Mit dem neuen Community Hub wächst das Reallabor auf 500 Quadratmeter und schafft Raum, zirkuläre Bauweisen im Gebäudebestand praktisch zu erproben und weiterzuentwickeln. Das C2C LAB gilt als erster nach Cradle to Cradle-Kriterien sanierter DDR‑Plattenbau.

Nach einer Eröffnungsrede von Nora Sophie Griefahn (Geschäftsführende Vorständin von Cradle to Cradle NGO) und Tim Janßen (Geschäftsführender Vorstand von Cradle to Cradle NGO), hob Guido Graul (Standortleiter des Berliner HPP-Büros), in seinen Grußworten hervor, wie wichtig Kreislaufführung für die architektonische Planung ist. Eine Besonderheit des C2C LABs ist die Erprobung neuer C2C-Systeme unter realen Bedingungen. Drei neu entwickelte C2C‑fähige Bodenaufbauten zeigen, wie bestehende Standards präzise weitergedacht werden können, um zirkuläres Bauen praktisch anzuwenden. Die Erweiterung stärkt das C2C LAB als Ort für Austausch, Forschung und Zusammenarbeit und bietet neue Möglichkeiten für Workshops und Veranstaltungen.

Fotos: © C2C NGO