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Foyers FOUR Frankfurt

Eingänge zur vertikalen Stadt

Die Foyers der beiden Bürotürme markieren wichtige Knotenpunkte des neuen Stadtquartiers FOUR Frankfurt und leiten Nutzende und Besuchende in die vertikale Stadtquartier. Sie setzen den ersten Akzent des übergeordneten Interior‑Konzepts der vier Elemente für die vier Türme und verankern die Identitäten von AER (Turm1) und AQUA (Turm 4) bereits am Eingang. Die Räume empfangen, geben Orientierung und agieren als Schwellenräume zwischen einer öffentlichen, vielfältigen Erdgeschosslandschaft und den Arbeitswelten der oberen Geschosse.

Repräsentative Eingangsbereiche für die (233 und 100 Meter hohen) Bürotürme des Quartiers FOUR Frankfurt


Unterschiedliche Foyerwelten im Zeichen der Elemente Luft und Wasser, übertragen, als Teil der übergeordneten Gebäudekodierung in das Interior Konzeptes


Geformte Lichtlandschaften, die Räume ordnen, Atmosphären definieren, Tiefe und Leichtigkeit erzeugen


Klar strukturierte Raumführung, die Bewegung und Ankunft selbstverständlich macht

FOUR liegt im zentralen Stadtraum des Frankfurter Bankenviertels. Beide Foyers öffnen sich zum Quartiersplatz und in die urbane Dichte des umliegenden Straßenraums. Von außen markieren transparente Fassaden die Übergänge, im Inneren übernehmen die Foyers die Aufgabe, den Wechsel zwischen öffentlicher Bewegung, Unternehmensadressierung und Arbeiten zu moderieren. Beide Foyers sind darauf ausgerichtet, hohe Besucherfrequenzen zu bündeln sowie Sicherheit und Orientierung selbstverständlich zu integrieren.

Sowohl in AER als auch in AQUA strukturieren vertikale Paneele, differenzierte Lichtdecken und fein abgestimmte Natursteinflächen die Raumwirkung. Die Lichtführung wird zum architektonischen Element, welches Material und Geometrie verbindet und beiden Türmen ihre eigene Signatur gibt.

Das Foyer in Turm 1 öffnet sich großzügig über zwei Ebenen. Die Empfangssituation wird von einer klar geführten, weißen Brüstung begleitet, die sich wie eine schwebende Linie durch den Raum zieht. Die wandseitige Struktur aus vertikalen Paneelen, eine Kombination aus Lavastone-Look, Glas und metallisch schimmernden Oberflächen, erzeugt eine ruhige, kühle Farbigkeit. Die präzise gesetzten Lichtpunkte unterstreichen das Konzept der Bewegung. Sie bringen die Decke scheinbar zum schweben und betonen die Vertikalität. Die Begrünung entlang der Wandabschnitte setzt einen ruhigen, biophilen Akzent.

Die charakteristische Lichtinstallation des Foyers in Turm 4 bildet einen strömenden, lamellenartigen Lichtkörper, der vom Deckenraum hinabgleitet und im unteren Bereich in die Wandflächen übergeht. Diese Lichtgeste ist das zentrale Identitätsmerkmal des Foyers und prägt die Turm Adresse Die Materialität kombiniert Travertin und dunklen Naturstein, ergänzt durch Holzpaneele und feine Metallprofile. Die Paneele sind vertikal strukturiert, ihre Farbigkeit bewegt sich zwischen warmen Naturtönen und kühlem Stein. Der Boden aus terrazzoartigen Natursteinflächen bringt eine ruhige, geerdete Fläche ein, die den dynamischen Lichtkörper ausbalanciert.

Die akustischen Herausforderungen großer Eingangsbereiche wurden in beiden Türmen über integrierte Lamellen- und Akustikdecken gelöst. In Turm 1 sorgen wellenförmige Filz- und Aluminiumlamellen (Stratus & Nimbus) für eine gedämpfte Halligkeit, während Turm 4 über akustisch wirksame Holz- und Steinelemente sowie den lamellierten Lichtkörper funktioniert. Beide Foyers folgen einer klaren Orientierungslogik: Empfang, Wartebereiche und Zugang zu Sicherheits- und Aufzugszonen sind intuitiv auffindbar und im Fugenbild der Wandpaneele präzise integriert.

Projekt
Foyers FOUR
Ort
Frankfurt am Main
Auftraggeber
Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft
Partner
Entwurf: UNStudio / Planung & Umsetzung: ARGE UNS + HPP
Fertigstellung
2026