
FRAMES Düsseldorf


Konzept für das urbane Leben von morgen
FRAMES ist kein fertiges Gebäude, sondern ein offenes System. Es bietet Raum für Veränderung, für neue Ideen und für urbane Lebensmodelle von heute, morgen und übermorgen. Die Architektur stellt die Infrastruktur, die Nutzer füllen sie mit Leben.
Architektur als Infrastruktur: offen, wandelbar, nutzerorientiert
Multifunktionaler Ort für Co-Living, Co-Working, und alles, was die Zukunft bringt
Flexible Grundstruktur basiert auf nutzungsneutralen Modulen
Holz-Beton-Hybridkonstruktion, integral und zirkulär
Entstanden ist das Konzept als Wettbewerbsbeitrag für den Düsseldorfer Medienhafen: tagsüber Businessstandort, abends Ort für Freizeit und am Wochenende touristisches Ziel. FRAMES greift diese Vielschichtigkeit auf und übersetzt sie in ein räumliches Konzept: mit Gastronomie, Mobilitätscafé, studentischem Wohnen, Arbeitswelten und einem öffentlichen Dachgarten. Das Gebäude als Teil eines urbanen Netzwerks – physisch und digital.
Die Konstruktion aus Holz-Beton-Hybridmodulen ist industriell vorgefertigt konzipiert als Reminiszenz an den Hafen und seine Logistik. Die Grundstruktur basiert auf nutzungsneutralen Modulen gleicher Höhe, Breite und Länge. Je nach Nutzungskonzept lassen sich diese flexibel teilen, verbinden und ausstatten. So entsteht ein Gebäude, das sich mit seinen Nutzern verändert und weiterentwickelt.
FRAMES folgt dem Cradle to Cradle-Prinzip: Die Konstruktion ist demontierbar, recyclingfähig und verzichtet auf geklebte Verbindungen. Die Materialien sind sortenrein trennbar, die Planung integrativ. Die Brettstapeldecken, die modulare Struktur und die minimierten Untergeschosse reduzieren Ressourcenverbrauch sowie Bauzeit und verlängern den Lebenszyklus des Gebäudes. Die Fassade reagiert auf städtische Anforderungen: Sie ist zugleich Sonnenschutz, Schallschutz, Loggia und Teil eines natürlichen Lüftungskonzepts.
FRAMES versteht sich als physische Plattform für eine digital vernetzte Gesellschaft. Das Gebäuderaster steht sinnbildlich für agile, sich wandelnde Arbeits- und Lebenskonstellationen und kann digital ergänzt werden. Mobilitätsangebote wie Carsharing, E-Bikes und E-Ladestationen sind integraler Bestandteil des Nutzungkonzepts. Die modulare Struktur erlaubt nicht nur räumliche Anpassung, sondern auch digitale Erweiterung, etwa durch smarte Steuerung von Klima, Licht und Nutzungsbereichen.
- Projekt
- FRAMES
- Ort
- Düsseldorf
- Auftraggeber
- Interboden Quarters
- BGF
- 16.000 m²
- Leistungen
- Wettbewerbskonzept
- Wettbewerb
- 2020
- Nutzung
- Co-Living, Co-Working, Gastronomie, Fitness, Mobilität
