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Architektur in vier Generationen

Unsere Geschichte

Gründung durch Helmut Hentrich

Helmut Hentrich studierte bei Hans Poelzig in Berlin und machte international Stationen in verschiedenen Architekturbüros, bevor er - selbst bereits Schinkelpreisträger - in Düsseldorf 1933 das Büro gründet, das zum heutigen HPP wird. 1935 gründet Hentrich eine Arbeitsgemeinschaft mit Hans Heuser.

Die ersten Aufträge
Die meisten Aufträge der ersten Jahre kommen von privater Seite und
bestehen aus Wohnbauten in Düsseldorf und Umgebung. Eins der ersten
ist das Kopfhaus in der Inselstraße am Hofgarten.

Architektur und Politik 
Die Bürogründung fällt zusammen mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Dieses Datum bedeutete in jedem Fall Einschränkungen; der gestalterischen Freiheit wurden in zunehmendem Maß Grenzen gesetzt. Die persönlichen Kontakte ermöglichten Hentrich, wie er schreibt, sowohl die Parteizugehörigkeit bis 1940 hinauszuschieben als auch die berufliche Tätigkeit bis auf die letzten Kriegswochen kontinuierlich auszuüben.
 

Die 1950er – Vom Neoklassizismus zu neuer Leichtigkeit

Der kulturelle und politische Konservativismus der 1950er-Jahre steht konträr zu jenem Bild der Zeit, dem heute vermutlich das größere Interesse gilt: dem Bild einer neuen, auch formal mit neuen Elementen spielenden Leichtigkeit, die Architektur und Design in einer gelungenen, auch populären Weise zum Ausdruck brachten. 

Nach wie vor fanden sich vor allem zu Beginn der 1950er-Jahre strenge neoklassizistische Lochrasterfassaden. Zwei der wichtigen Projekte der frühen 1950er-Jahre waren der Bau für die Victoria-Versicherung und der für das Bankhaus C.G. Trinkaus; beide in Düsseldorf, beide mit Werksteinverkleidung. 

links: Bankhaus C.G. Trinkaus, Düsseldorf (Aufnahme aus den 1970er Jahren), rechts: Victora Versicherung, Düsseldorf

 

1952

Aluminiumhaus und Drahthaus, beide Düsseldorf

Auf der anderen Seite des stilistischen Spektrums entstehen das Haus des Einzelhandelsverbandes (1952), das Aluminiumhaus (1952/53) und das für den Verband der Drahtindustrie errichtete Drahthaus (1952), die alle drei in ihren verschiedenen Fassadenkonzeptionen den Übergang zur neuen Transparenz dokumentieren. 

1953

Nach dem frühen Tod von Hans Heuser führt Helmut Hentrich die Arbeitsgemeinschaft mit Hubert Petschnigg weiter

1957

Hoch hinaus in Ludwigshafen

Der für die weitere Entwicklung des Büros vielleicht entscheidende Bau war die neue Firmenzentrale von BASF in Ludwigshafen (Wettbewerb 1953, Eröffnung 1957). Als eines der ersten Nachkriegshochhäuser war es mit rund 102 Metern zur Zeit seiner Entstehung das höchste Gebäude in Deutschland.

1960

Das Dreischeibenhaus

Der von Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg für die Phönix-Rheinrohr AG (ab 1964 Thyssen) errichtete Verwaltungsbau gilt als eine der Ikonen der deutschen Nachkriegsarchitektur. Eine Stahlskelettbaukonstruktion dieser Art hatte es in Europa zu dieser Zeit nicht gegeben. Mehr als ein halbes Jahrhundert später revitalisierten wir das Dreischeibenhaus erfolgreich.

Außenaufnahme Dreischeibenhaus Düsseldorf 1960

ehemals Thyssen-Haus,heute Dreischeibenhaus

1968

Internationalisierung

Standard Bank Centre – Johannesburg

Als erstes deutsches Architekturbüro wagten wir den Sprung ins Ausland. Für das Standard Bank Centre in Südafrika entwarfen wir 1968 eine neue Hauptverwaltung. Das damals erste Hochhaus der Stadt war seinerzeit in vielerlei Hinsicht innovativ, betonte der als Hängekonstuktion ausgeführte Bau doch nicht mehr die bis dahin übliche glatte Fassadenfläche, sondern gewann mit den weit aus der strukturierten Fassade vorkragenden Armen eine fast skulpturale Note. 

1969

Durch die Aufnahme neuer Partner heißt das Büro nun HPP Hentrich-Petschnigg & Partner

1971

Corporate Architecture für Rank Xerox

Eines unserer markantesten Verwaltungsgebäude entwickelten wir für das Unternehmen Rank Xerox in Düsseldorf, dessen umlaufende Fluchtbalkone mit Sichtbetonbrüstungen und Stahlfensterbändern die optischen Erkennungszeichen des in dieser Epoche populären Brutalismus in großer Deutlichkeit zitieren. Drei in der Höhe gestaffelte Sechsecke, die sich um einen hoch aufragenden Gebäudekern gruppieren, erzeugen im Inneren einen kontinuierlichen Bürogroßraum. 

1974

Der erste Generationswechsel

Die Gründer Helmut Hentrich (2.v.l) und Hubert Petschnigg (l.) übertragen die Leitung und persönliche Haftung auf Rüdiger Thoma und Hans Joachim Stutz.

1975

Tonhalle Düsseldorf

Funktion vs. Funktionalismus
Was uns schon immer und stilübergreifend interessiert hat: historische Bausubstanz – und das beste aus dieser zu machen. Schon Helmut Hentrich nutzte – auch als Kontrapunkt zum funktionalen Modernismus der vielen Verwaltungsbauten – die ortsgebundenden und historischen Ausdrucksformen als Orientiungspunkte seiner Arbeit.

Diese Herangehensweise ist für uns exemplarisch geworden: die typologische Grundform und die äußere Ansicht stadtbildprägender historischer Gebäude zu erhalten und durch Ein- oder Umbauten im Inneren für eine zeitgemäße Nutzung zu erneuern.

1977

Gründung der HPP International Planungsgesellschaft mbH, um unseren zunehmenden Auslandsaktivitäten Rechnung zu tragen

1980

Fertigstellung der Ruhr-Universität Bochum

Die 1980 fertiggestellte Ruhr-Universität Bochum war in vielerlei Hinsicht neuartig: Neu war die Größe des vorgesehenen Areals mit 520 Hektar; neu war die Verknüpfung von Natur-, Ingenieur- und Geisteswissenschaften, neu war die Integration von Wohnheimen und einer zentralen großen Mensa, neu war die Universitätsrahmenstadt Hustadt für die universitären Angestellten, und neu war schließlich auch die Schnelligkeit der Baumaßnahmen, die schon 18 Monate nach Baubeginn zu einer ersten Teileröffnung führten.

Nach dem Entwurf von HPP, die diesen ersten großen internationalen Wettbewerb gewinnen konnten, an dem unter anderem Alvar Aalto, Jacob Berend Bakema und Johannes Hendrik van den Broek sowie Walter Gropius teilgenommen hatten, entstand eine komplexe architektonische Großform mit parallel gestellten, äußerlich identischen Institutsgebäuden, die durch eine breite zentrale Achse erschlossen wurden. Wirtschaftlichkeit sowie eine Typisierung der Entflechtung von PKW- und Fußgängerverkehr waren die Merkmale. 

1986

Wir und die Postmoderne

Hauptverwaltung Victoria-Versicherung, Düsseldorf

Dass ein von einer klaren, der Moderne verpflichteten Formensprache bestimmtes Büro wie das von HPP der Postmoderne eher reserviert gegenüberstand, überrascht nicht. Einige Annäherungen wagten wir dennoch. Zu nennen wäre der erste Bauabschnitt der Hauptverwaltung der Victoria-Versicherung in Düsseldorf, der Anfang der 1980er-Jahre in einem herrschaftlich wirkenden Bau mit hochglanzpolierten Fassaden und massiven Säulen Ausdruck fand, die in strenger Symmetrie einen atriumsartigen Ehrenhof einfassen. 

Die 1990er Jahre

Hauptbahnhof Leipzig
Eines der größten Projekte in den 1990er-Jahren war die Erneuerung und Revitalisierung des Leipziger Hauptbahnhofs. Hier konnten wir zeigen, wie die Verzahnung von Funktionen – in diesem Fall vertikal durch mehrere Geschosse – beispielgebend gelöst werden kann. Die traditionelle Funktion als Verkehrsgebäude wurde, unter Bewahrung des historischen Charakters, mit der der Einkaufspassage verknüpft.

1997

    Joachim H. Faust übernimmt neben Hermann Henkel als persönlich haftender Gesellschafter die Gesamtleitung

    Gründung der HPP Service GmbH

2000

Erste Sanierung des Grand Hotels Heiligendamm
(Austragungsort des G8-Gipfels 2007)

2002

Gerhard G. Feldmeyer wird persönlich haftender Gesellschafter und übernimmt zusammen mit Hermann Henkel und Joachim H. Faust die Leitung der HPP KG.

Wachstum in China

Henkel Technology Center Asia-Pacific, China

Gründung des Shanghaier Büros
2002 eröffnen wir als ersten festen Standort in China ein Büro in Shanghai. Der Durchbruch für unser Engagement in China gelingt uns mit dem 2006 gewonnenen Wettbewerb für das Expo Village zur Weltausstellung in Shanghai 2010. Auf einem ehemaligen Industriegelände entsteht ein Hochhausensemble, das in seiner ausgewogenen Aufteilung von Freiflächen und bebauten Flächen sowie steinernen Fassaden überraschenderweise europäische Städtebauprinzipien in die explodierende Stadtentwicklung Chinas integriert. 

2006

Moderne Arbeitswelten

Offenheit, Transparenz und Flexibilität, auch im Hinblick auf die räumliche Konzeption der Büros, zeichnen 2006 die neue Deutschlandzentrale der Santander Bank in Mönchengladbach aus.

Gerade Unternehmenszentralen sind für uns seit jeher ein Thema: Aus den Konzernzentralen des 20. Jahrhunderts werden heute zunehmend  – für die Mitarbeiter wie für das Unternehmen – identitätsstiftende Arbeitswelten, verbunden mit hohen technischen Standards und flexibler Nutzung.
Mehr zu unserer Typologie-Expertise

2007

Seit dem 1. Januar befindet sich unser HPP Hauptsitz im Düsseldorfer Medienhafen

2012

Eröffnung des Istanbuler Büros

Als das Shanghai Europas gilt heute  die 14-Millionen-Einwohner-Stadt Istanbul. Die Stadt wächst in die Breite und auf der asiatischen Seite der Stadt entsteht derzeit ein internationales Finanzzentrum. 2012 haben wir in der Stadt am Bosporus unser viertes Büro außerhalb von Deutschland eröffnet und sind inzwischen mit mehreren Großprojekten in der Stadt präsent, unter anderem mit dem Geschäftshochhaus AND Tower, den Bürotürmen des Maslak Squares oder dem Mixed-Use Quartier AND Pastel.

2013

Über 1000 Projekte und vier Generationen von Partnern, Projektpartnern, Geschäftsführern und Beiräten später:
80 Jahre HPP!

 

 

2016

10 Jahre HPP Shanghai

Ein Jahrzehnt nach Gründung ist Shanghai eins unser am schnellsten wachsenden Büros: Hier arbeiten über 60 chinesische und deutsche Kollegen an einer Vielzahl von Projekten zusammen. Die Eröffnung unseres zweiten chinesischen Standorts in Peking wird ein Jahr später, 2017, folgen. 

Neben Sportbauten wie dem Xujiahui Sportpark (Bild) sowie Unternehmenszentralen, Forschungseinrichtungen und Innenarchitektur stellt vor allem Städtebau und Quartiersentwicklung einen Schwerpunkt unserer Arbeit in China dar. Dabei entwickeln wir zukunftsweisende Smart City-Konzepte als Beispiele für die Entwicklung unserer Städte mit geringerem Ressourcenbedarf, optimierten Abläufen und lebenswerten Quartieren.

Visualisierung Suzhou Waterfront
Visualisierung Tusincere Yangze River Science and Technology Town

Links: Suzhou Waterfront Core Area Design, Shanghai, rechts: Tusincere Yangze River Science & Technology Town, Shanghai

2018

Dem Prinzip der kontinuierlichen Erneuerung folgend, wird unsere Partnerschaft neu geordnet: Der Kreis der Partner wird erweitert, die neue Ebene der Associate Partner eingeführt.

The Cradle

Bauen nach dem Cradle-to-Cradle® Prinzip

Wir planen Düsseldorfs erstes Holzhybridhaus. Sein zukunftsweisendes Konzept der Circular Economy wird in Cannes während der Fachmesse MIPIM mit dem international renommierten MIPIM/The Architectural Review Future Project Award ausgezeichnet. The Cradle ist ein Pilotprojekt und leistet Entwicklungsarbeit für die zukunftsfähige Stadt. Ab 2019 beginnt der Bau. Zum Projekt

2019

Ein neues Zuhause

In diesem Jahr beziehen wir unser neues Headquarters im Düsseldorfer Medienhafen. Auf drei Ebenen mit insgesamt 3.300 qm sind die Büros als kommunikative Arbeitswelt gestaltet: Open Space Areas, Think Tanks, flexiblen Arbeitsplätzen, interaktiven Flächen und Silent Areas.

11
Standorte
450
Kollegen
6415
Projekte

Wir freuen uns auf viele weitere interessante Zeiten

Unsere Leistungen

Architektur

Entwurf und Ausführung für Neubau, Sanierung, Konversion, Denkmalschutz.

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Innenarchitektur

Arbeits- und Erlebniswelten, die Spaß machen und Identität stiften.

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Quartier- und Städtebau

In Deutschland entwickeln wir Quartiere, in China ganze Städte.

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Generalplanung

Der komplette Planungsprozess aus einer Hand.

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Projektsteuerung

Interessenvertretung für Bauherren und Qualitätsförderung für Planer.

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